Kappeln

Kappeln ist maritim. Kappeln ist historisch. Kappeln ist berühmt. Für seinen Heringszaun und als Kulisse für den „Landarzt“.

 

Wer in maritimes Flair eintauchen und ganz ohne Hektik Außergewöhnliches entdecken möchte, ist in Kappeln genau richtig. Der Name der Stadt weist auf ihre Anfänge zurück: Kappeln leitet sich von Kapelle ab. Denn im 12. Jahrhundert bauten Seefahrer als Dank für eine siche­re Überfahrt hier ein Gotteshaus. Später wurde daraus die St. Nikolai-Kirche, die heute eines der Wahrzeichen der Stadt ist.

Maritime Schleistadt

Unübersehbar ist die große Klappbrücke, die sich immer um „Viertel vor“ der vol­len Stunde öffnet, um den Bootsverkehr passieren zu lassen. Von hier aus lässt sich schon wunderbar ein Blick auf den historischen Heringszaun werfen, der der letzte seiner Art ist. Der Flechtzaun wurde im 15. Jahrhundert von den Adligen, die entlang der Schlei lebten, gebaut, um den Holmer Fischern in Schleswig ihr Revier streitig zu machen. Die Heringe betrach­ten den Zaun zwar als natürliches Hin­dernis, aufgrund der starken Strömung kehren sie aber nicht um, sondern folgen der sich verengenden Konstruktion, bis sie keinen Ausweg mehr haben. Rund um den Heringszaun veranstaltet Kappeln jährlich am Himmelfahrtswochenende die Heringstage (aufgrund der Corona- Pandemie 2021 abgesagt). Maritimes Erbe lässt sich auch am Museumshafen bewundern. Schon vom Weitem sind die hölzernen Masten der traditionsreichen Schiffe zu sehen. Ganz und gar lebendig ist der Fischereihafen in Kappeln. Früh­morgens laufen hier die Fischerboote aus, um wenig später ihren Fang an Land zu bringen. Einheimische und Gäste können Fisch direkt vom Kutter kaufen, und auch zahlreiche Restaurants beziehen hier ihre frische Ware.

Sympathische TV-Berühmtheit

Fernsehberühmtheit hat Kappelns hüb­sche Innenstadt durch die ZDF-Serie „Der Landarzt“ erlangt. Der fiktive Ort Deekel­sen ist aus zahlreichen Orten in der Regi­on zusammengesetzt. Ein beliebter Treff­punkt für alle Landarztfans aber natür­lich auch für Urlauber und Einheimische ist das Gasthaus Aurora. Denn hier war im Film „Asmussens Kneipe“. Und auch sonst ist Kappeln einen Bummel wert. In den kleinen Passagen und Einkaufsstra­ßen bieten viele inhabergeführte Geschäf­te stressfreie Shoppingerlebnisse. Die Schornsteine der Fischräucherei Föh zei­gen schon deutlich eine der Spezialitäten des Hauses an: AAL steht in großen Lettern auf den drei Schloten, die sich unweit des Hafens in den Himmel recken.

Tipp

SH GUIDE Teaser Was die Hafenstadt Kap­peln so alles zu bieten hat, wo sich am besten bummeln und stöbern lässt, welche die köst­lichsten Genussadressen und die schönsten Wohl­fühloasen sind – das verrät auf 198 Seiten der SH GUIDE Kappeln. Der kosten­freie Wegweiser ist in der Touristinfo und an zahlreichen empfeh­lenswerten Adressen in der Stadt zu bekommen. Alle Infos auch hier.

 

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