Hier wird die Schlei zur Ostsee: Die Lotseninsel Schleimünde markiert den Treffpunkt der beiden Gewässer. Die 112 Hektar große Halbinsel ist nur per Boot zu erreichen. Über Jahrhun­derte war das Mündungsgebiet der Schlei durch Wind und Wellen einem steten Wandel ausgesetzt. Die heutige schiffbare Verbindung von Ostsee und Schlei wurde vor etwas mehr als 200 Jahren künstlich angelegt und befestigt. 1796 wurde mit der Eröffnung der neuen Schleimündung auch das Lotsenwe­sen geregelt. Der Lotse pachtete vom Schleswiger Magistrat die Lotseninsel nebst den dazugehörigen Gebäuden. Das Lotsen­haus wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und diente den Lotsen und ihren Familien als Unterkunft. Heute sind an der Schleimündung keine Lotsen mehr stationiert. Die Insel wurde 2008 durch die Lighthouse Foundation erworben. Schon von Weitem sichtbar ist der Leuchtturm, das Wahrzeichen der Lotseninsel und wichtiges Leuchtfeuer für die Einfahrt in die Schlei. Auf der Insel trifft man sich im Restaurant „Giftbude“ zu Speis und Trank. Der kleine Hafen ist bei Sportbooten sehr beliebt.

 

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