Rendsburg

Die volle Faszination des Nord-Ostsee-Kanals lässt sich in Rends­burg erleben. Einen besonders guten Überblick bietet das Wahr­zeichen der Stadt: die Eisenbahnhochbrücke. In den Sommermo­naten werden dort Führungen in 40 Metern Höhe angeboten. Von der Schiffsbegrüßungsanlage zu ihren Füßen wird jedes Schiff mit seiner Nationalhymne empfangen. So ein Ausflug hinterlässt Eindruck, und Mutige bekommen einen einmaligen Ausblick über Rendsburg und die wunderschöne mittelholstei­nische Landschaft. Das ganze Spektakel auf und über dem Nord- Ostsee-Kanal lässt sich auch ganz gemütlich von der längsten Bank der Welt beobachten. Auf den aktuell 575,75 Metern ist für jeden ein Platz inklusive Panoramablick frei. Auch die Rendsbur­ger Innenstadt mit ihren alten Fachwerkhäusern und verwinkel­ten Gässchen kann mit etlichen attraktiven Plätzen aufwarten. Die sogenannte „Blue Line“, ein mit blauer Farbe gemalter Strich, führt auf etwas über drei Kilometern an 30 Sehenswürdigkeiten vorbei. Darunter sind auch das älteste Bauwerk Rendsburgs, die St. Marienkirche, das Schifffahrtsarchiv und das Jüdische Muse­um. Der zentral in der Stadt gelegene Paradeplatz zeigt heute noch deutlich, dass Rendsburg einmal eine Festungsstadt war. Fotogene Häuser aus dem 17. Jahrhundert umsäumen den 300 Jahre alten Platz. Kulturellen Anspruch beweist Rendsburg als Standort des Landestheaters. Das mehrtägige Volksfest „Rends­burger Herbst“ gehört regulär ebenso in den Veranstaltungs­kalender wie das härteste Ruderrennen der Welt, der SH Netz Cup. Zur NOK-Romantika werden entlang des Kanals zahlreiche Lichter angezündet, die die Kanallandschaft in ein romantisches Lichtermeer verzaubern.