Lübecker Bucht

Sonne und Salz auf der Haut, Fisch und Marzipan auf der Zunge

Was will man mehr? Idyllische Hafenstädtchen, schicke Ostsee­bäder, Wassersport-Hotspots, endlose Strände, Steilküsten und natürlich jede Menge Meer – die Lübecker Bucht zählt zu den schönsten Segel-und Motorbootrevieren Europas. Das Revier reicht von Fehmarn, Großenbrode und Heiligenhafen im Norden über Neustadt bis nach Travemünde und Lübeck im Süden. Inselfeeling gibt’s auf Fehmarn, Kultur und Historie in der Hansestadt Lübeck.

Anlegen leicht gemacht

Bei meist ruhigem Wasser und ablandi­gem Wind lässt sich in dem überwiegend geschützten Gewässer wunderbar segeln. Die Lübecker Bucht bietet das ideale Revier für Anfänger und Segelfreunde. Es gibt weder starke Strömungen noch gefährli­che Untiefen – und in kurzen Abständen wartet ein sicherer Hafen. Insbesonde­re der westliche Teil der Lübecker Bucht mit der Hafenstadt Neustadt in Holstein sowie den Seebädern Großenbrode, und Lübeck-Travemünde bietet eine Vielzahl an Yachthäfen, die sich wie auf einer Per­lenkette aneinanderreihen. Hier können Segler anlegen, sich ausruhen und sich verpflegen. Und natürlich Station für aus­giebige Landgänge machen.

Familien willkommen

Was gehört zu einem gelungenen Familien­urlaub an der See? Klar: lange Sandstrände mit flachen, geschützten Bademöglichkei­ten für die Kleinen und Strandkörbe zum Entspannen für die Großen. Außerdem bitte familienfreundliche Restaurants und gerne etwas Abwechslung, wenn Sand­burgenbauer und Muschelsammler mal einen strandfreien Tag haben. All diese Wünsche werden in den Ostseebädern mit Leichtigkeit erfüllt. Für Unterhaltung sorgen jede Menge Aktivitäten wie Pira­tenwanderungen in Scharbeutz oder GPS-Schatzsuche in Neustadt. Spaß und Span­nung sind auch beim Adventure Golf in Rettin, beim Parkgolf in Pelzerhaken oder beim Dünengolf in Scharbeutz garantiert. Beliebtes Reiseziel ist Sierksdorf, wo nicht nur der Strand, sondern mit dem Hansa-Park auch Deutschlands einziger Freizeit­park am Meer lockt. In den Themenwel­ten kann man sich ohne weiteres auch mehrere Tage vergnügen. Von der spek­takulären Achterbahn „Der Schwur des Kärnan“ sieht man weit über Land und Ostsee, bevor es im Rückwärtsfreifall aus über 60 Metern Höhe mit Bauchkribbeln in die Tiefe geht. Eine andere Möglichkeit, sich die Region von oben anzuschauen, ist eine Runde im Gyrokopter, der auf dem örtlichen Flugplatz Hof Altona gebucht werden kann. In dem offenen Tandem-Tragschrauber gibt es Cabrio-Feeling der besonderen Art.

Let´s have fun!

Die Kraft des Windes lässt sich nicht nur beim Segeln, sondern auch beim Surfen oder Kiten spüren. Wer mit dem Brett die Wellen erobern und übers Wasser gleiten möchte, ist in der Lübecker Bucht genau richtig. Das „Hawaii der Ostsee“ liegt in Pelzerhaken in der Neustädter Bucht. Dank vieler stehtiefer Sandbänke ist Pel­zerhaken ein Hotspot für Wassersport-Fans. Hier finden Windsurfer, Kiter und Stand-up-Paddler ideale Bedingungen. Ein weiterer Hotspot für Wassersportler ist Großenbrode. Natürlich gibt es neben zahlreichen Liegeplätzen gleich mehrere Kite- und Surfschulen, die auch Anfängern den Kickstart ins Nass ermöglichen. Ein neuer Trendsport ist das Wingsurfen, eine Kombination aus Surfen und Kiten, bei dem man mit Drachenflügeln übers Was­ser gleitet. Adrenalin pur verspricht ein Besuch im Wasserski- und Wakeboardpark Süsel. Ideal für alle, die lieber in der Balan­ce bleiben, ist Stand-up-Paddling auf der Ostsee. Wer entspannt in den Tag starten möchte, probiert SUP-Yoga. Kurse gibt es unter anderem in Scharbeutz.

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Fisch entdeckenund schmecken

Sei es beim Baden und Schwimmen im Meer, als köstliches Gericht auf dem Teller oder im Brötchen auf die Hand – Fisch-Begegnungen gehören einfach zum Auf­enthalt an der Küste dazu. Welche Bedeu­tung die Themen Fisch und Fischfang frü­her hatten und noch heute haben, lässt sich an vielen Orten in der Lübecker Bucht entdecken. Der Fischereierkundungspfad in Haffkrug gibt an acht Stationen Ant­worten auf Fragen wie „Welche Fische gibt es in der Ostsee und was fressen sie?“, „Wie werden Fische gefangen?“ und viele mehr. Eine informative Führung wird live oder per Audio-Guide angeboten. Auch der über 200 Jahre alte Ort selbst lebte einst vom Fischfang. Das restaurierte Fischerboot Haffi zeugt davon. Die „wahr­scheinlich leckerste Meile des Nordens“ ist die Fischbrötchenstraße in der Lübecker Bucht. Entlang der Küste führt sie von Rettin über Scharbeutz und Timmendor­fer Strand bis nach Lübeck-Travemünde. Ob Imbiss, Bistro oder Kutter – die vielen Fischbrötchenstationen, die auf der Route liegen, bestechen durch ihre Unterschied­lichkeit, sowohl was die Location als auch was die Zubereitung der norddeutschen Spezialität angeht. Übrigens: Der Fisch­brötchen-Profi schiebt vor dem Genuss die Ärmel hoch und lehnt sich beim Abbeißen leicht nach vorne.

Auf und ab im Binnenland

Wer mit dem Fahrrad zwischen Kiel und Lübeck unterwegs ist, wird schnell wis­sen, woher die Holsteinische Schweiz ihren Namen hat: Der größte Naturpark Schleswig-Holsteins mit seinen ausge­dehnten Wäldern und 200 Seen ist beson­ders schön. Und besonders hügelig. Dafür warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten darauf, entdeckt zu werden. Imposante Schlösser, stolze Herrenhäuser und Guts­höfe laden zu einer Reise in vergangene Zeiten. Zu den Highlights gehören das Eutiner Schloss, die Residenzstadt Plön und der Kurort Bad Malente. Berühmt ist die 5-Seen-Fahrt, die per Schiff von Malente nach Plön führt. Und zwischen­durch laden bewirtschaftete Güter, Erleb­nishöfe und heimelige Cafés zur Pause bei selbst gebackenem Kuchen.

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Tipp

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