Kleiner Belt & Fünen

Fünen liegt im Herzen von Däne­mark umringt vom Großen und Kleinen Belt, dem Südfünischen Inselmeer und dem Kattegat im Norden. Natürlich kann man Fünen innerhalb einer Woche umsegeln – aber es gibt viel zu entdecken. Spannende Orte von der Großstadt Odense bis zu den kleinen Dörfern auf winzigen Inseln im Kleinen Belt und südlich von Fünen locken zum Landgang.

Der Große Belt

Das Fahrwasser liegt zwischen Fünen und Seeland und wird von der Großen Belt Brücke überquert. Im Großen Belt liegt der urige Fischerort Lundeborg auf füni­scher Seite. Hier gibt es einen modernen Sportboothafen und einen alten Hafen, den Fischereihafen. Es ist ein kleines Städt­chen mit schönem Badestrand, nah an der Natur, welche zu Wander- und Fahrradtou­ren einlädt. Im Hafen finden den Sommer über viele Aktivitäten statt. Weiter nörd­lich liegt das etwas größere Städtchen Nyborg, gut geschützt im Fjord. Unge­fähr eine Tagestour weiter nach Norden kommt man nach Kerteminde, ein Städt­chen mit vielen kleinen Gassen mit histori­schen Gebäuden, einer gut ausgestatteten Einkaufsstraße und vielen Attraktionen, unter anderem das Fjord&Bælt Museum.

Nördlich um Fünen

Ein Törn nördlich um Fünen, im offenen Fahrwasser, wird meist vom Westwind begleitet. Kommt der Wind aus nördlicher Richtung wird die See rau und gibt keine Ruhe – diesen Törn sollte man nur bei ruhiger See angehen. Zu Fünens Spitze hin liegt Dänemarks schönster Naturhafen Korshavn. Hinter Fünens Spitze liegt der Weg nach Odense, der Hauptstadt Fünens, die mitten auf der Insel liegt. Kultur, Shop­ping, Sightseeing und Museen – in Oden­se gibt es viel zu entdecken. Die Stadt ist das Zuhause des Märchendichters H.C. Andersen und so gibt es eine ganze Reihe Museen und Sehenswürdigkeiten, die an H.C. Andersen erinnern. Weiter Richtung Westen, an der kleinen unbewohnten grü­nen Insel Æbelø, gibt es Ankerplätze zum Festmachen. Bei gutem Wetter lohnt es sich, an Land zu gehen und eine von Däne­marks geschützten Perlen der Natur zu entdecken.

Der Kleine Belt

Im Kleinen Belt begrüßt die Brücke, die Fünen mit dem Festland verbindet. Eine Fahrt unter der „neuen“ Brücke ist spek­takulär. In Strib kann man fast bis zum Strand segeln. Middelfart lockt mit meh­reren Sportboothäfen und einer bezau­bernden Altstadt. Die Natur ist ganz nah, und für die Mutigen gibt es eine Tour oben auf der „alten“ Brücke. Von hier aus geht es weiter Richtung Süden. Ein Törn durch den Fænøsund und weiter durch den Kleinen Belt wird von vielen Seglern als der schönste der Welt beschrieben. Vorbei an der kleinen Insel Fænø Kalv, ein­sam und spannend, genau richtig für ein kleines Lagerfeuer (es ist möglich, ganz nah am Strand zu ankern). Auf dem Weg durch den Fænø Sund kann man sich trei­ben lassen und Vögel beobachten – und wenn man lange genug wartet, kommt fast immer ein Schweinswal vorbei, um Luft zu holen und seine schwarze Finne zu zeigen.

Südlicher Kleiner Belt

Weiter südlich wird der Kleine Belt breiter, hier ist Platz für weites Kreuzen – aber immer gut auf den Grund achten! Assens, geschützt hinter Bågø, bietet einen wun­derbaren naturschönen Hafen, eine span­nende Stadt mit guten Einkaufsmöglich­keiten und vielen kulturellen Sehenswür­digkeiten. Zudem lockt die Umgebung zum Wandern und Radfahren – unter anderem auf der kleinen Halbinsel Thorø. Aber nicht Bågø vergessen, die kleine Insel verdient einen Besuch. Sie ist fein und flach und radfahrfreundlich mit großen Stränden, wunderschöner Natur und den hübschen historischen Höfen. Etwas wei­ter westlich liegt eine weitere kleine Insel, Aarø, betriebsam mit tollen Hofläden und Weingütern.

Das Inselmeer

Weiter südlich liegt die Insel Ærø. Die See­fahrerstadt Marstal, die Märchenstadt Ærøskøbing und die fleißige Werftenstadt Søby laden zu Entdeckungstouren ein. Viele Museen, gute Fahrradwege und eine traumhafte Landschaft locke zum Land­gang. Einige Meilen weiter östlich warten auch auf Langeland viele tolle Städte. Rud­købing ist Langelands „Hauptstadt“ mitten auf der Insel. Südlangeland hat den Lange­landfort und ein Gebiet mit wilden Pferden zu bieten.

Südfünen

Auf Südfünen liegt Faaborg im Faaborg Fjord. Der historische Glockenturm ist seit Jahrhunderten das Wahrzeichen der Stadt. Stadt und Hafen sind miteinander verbunden. Bei einem Spaziergang durch das alte Faaborg entdeckt man schmale Gassen mit Stockrosen und historischen Gebäuden. Ganz in der Nähe liegt das idyllische Dyreborg – ein kleiner Fischer­ort in schönster Natur. Nicht entgehen lassen sollte man sich eine Tour durch den Svendborgsund – eines der schöns­ten Fahrwasser in Dänemark. Am Sund liegt Svendborg, eine charmante Groß­stadt mit allen möglichen Geschäften in gemütlichen Einkaufsstraßen, nah an der Natur und mit historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.