Die Flensburger Förde

Große Freundschaft zwischen Deutschland und Dänemark

 Die Flensburger Förde ist die Region der Grenzgänger. Hier wird ein norddeutsches „Moin!“ mit einem dänischen „Hej!“ erwidert, hier begegnen sich norddeutscher Charme und skan­dinavische Lebensart. Das Jahr 2020 steht in Schleswig-Holstein und Süddänemark im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Grenzziehung zwischen Däne­mark und Deutschland.

Historische Orte erzählen gemein­same Geschichte(n). Küstenstädte locken zu Entdeckungstouren, Genussmo­menten und Shoppingausflügen. Muse­en und Kirchen laden zu Besichtigungen. Und natürlich warten allerorten mariti­me Aktivitäten. Die Flensburger Förde ist ein wahres Urlauber- und Seglerparadies. Mit rund 50 Kilometern Länge hat die Flensburger Förde die größte Wasserflä­che aller Förden. Der Ostseearm zieht sich vom Norden Schleswig-Holsteins bis nach Dänemark und wird durch die Halbin­sel Holnis in die Innen- und die Außen­förde geteilt. Ruhigeres Wasser, windge­schützte Strände und die beiden Städte Flensburg und Glückburg machen den Charme der Innenförde aus. Hier finden auch Anfänger ideale Wassersportbedin­gungen. Die Segel- und Sportbootschulen bieten verschiedene Kurse an, in denen sich An- und Ablegemanöver, Segel set­zen und bergen sowie Navigieren oder MOB-Manöver erlernen lassen. Die Region Flensburger Förde ist bei Urlaubern ganz­jährig beliebt. Sie erstreckt sich auf deutscher Seite von Langballig über Glücksburg bis nach Flens­burg und dann bis ins dänische Aabenraa und Sønderborg. Sowohl Glücksburg mit dem berühmten Wasserschloss als auch die Hafenstadt Flensburg mit ihrer Rum & Zuckermeile und den historischen Fassa­den sind einen Besuch wert. Aber auch das Umland lockt mit zahlreichen Ausflugs­möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Die rauere Außenförde, die direkt ins Meer mündet, besticht durch kleine Natursträn­de, atemberaubende Steilküsten und pit­toreske Küstenorte wie Langballig. Das Naturschutzgebiet Geltinger Birk bietet einzigartige Landschaften und wunder­schöne Panoramen.

Halbinsel Holnis

Die Halbinsel Holnis ist der nördlichste Zipfel Schleswig-Holsteins und gleichzei­tig ein Paradies für Vogelkundler. Das vom NABU (Naturschutzbund Schleswig-Hol­stein e.V.) geschützte Gebiet ist Heimat für zahlreiche Seevögel. In dem 400 Hek­tar großen Gebiet finden Austernfischer, Brandgänse, Kiebitze, Sandregenpfeifer und Seeschwalben ideale Brutplätze. Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen kön­nen Naturliebhaber hier die frische Luft auf abwechslungsreichen Strecken durch Salzwiesen und kleine Wälder genießen. Beim Erklimmen der Steilküsten des Hol­nis Kliffs oder der Holnis Spitze eröffnen sich faszinierende Panoramablicke auf die Flensburger Außenförde und die dänische Küste.

 

Gastlieger willkommen

Anlegen leicht gemacht: Die zahlreichen Häfen und Segelclubs der Innenförde lie­gen nah beieinander und heißen Gäste willkommen. Von der 4-Sterne-Marina Sonwik oder den Steganlagen in Gal­wik pendeln in der Saison Fähren in die nahegelegene Flensburger City. Der nur zwei Kilometer vom Stadtzentrum ent­fernte ehemalige Flensburger Industrie­hafen und heutige Yachthafen Kielseng besticht durch sein grünes Umfeld und erstklassigen Service. Einen Logenplatz auf die Flensburger Altstadt bietet der kleine Yachthafen am Werftkontor, und der Flensburger Stadthafen liegt quasi mittendrin und ist nur wenige Fußmi­nuten von Altstadt und Einkaufsstraßen entfernt.

 

Tipp

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