Neuer Glanz

Für junge Yachten bietet das Team von Peter Wrede Yacht Refits das Soft-Refit-Programm an. „Ein größer werdender Teil unserer Kundenboote ist jünger als zehn Jahre“, sagt Geschäftsführer Peter Wrede. „Da steht meistens ja noch kein klassisches Refit an. Vielmehr geht es darum, den Wert zu erhalten, die Substanz zu schützen und dabei optisch rauszuholen, was möglich ist. Und da gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten!“

Blog_Peter_Wrede_Soft_Refit

Den größten Effekt erzielt eine neue Außen­haut-Yachtlackierung. Der Eigner entschei­det sich dabei für mindestens zehn Jahre brillanten Hochglanz bei einfachem Pfle­geaufwand. Im Spritzverfahren werden Epoxid-Grundierung und Polyurethan-Lack appliziert und anschließend jeweils bei ca. 40°C ausgehärtet. Als Ergänzung bie­tet Peter Wrede die Fender-Protect-Folie für mechanisch stark belastete Bereiche. Polish&Protect im Decksbereich sorgt für gepflegte und geschützte Aufbauten. Dieser chemisch hergestellte Werkstoff hat gegen­über den natürlichen Polierwachsen den Vorteil, dass die zu erreichenden Standzeiten des UV-Schutzes deutlich länger sind. Sonne und Salzwasser lassen auch Teakober­flächen extrem schnell altern. Hier kommt das Teak-Deck-Refresh ins Spiel: Hierbei wird vom Wrede Team das Teakdeck sauberge­schliffen inklusive einer Sichtprüfung auf ggf. erforderliche Ausbes­serungsarbeiten. In den weiteren drei Arbeitsschritten werden die Teakflächen chemisch gereinigt, neutralisiert und zum Abschluss mit Wrede-Teak-Seal versiegelt. Zu guter Letzt geht es um die Pflege des Unterwasserschiffes: Das Wrede Roto-Blast-System bein­haltet das schonende Abtragen des vorhandenen Antifoulings und der Beschichtung bis zum Gelcoat sowie die anschließende Epoxid­beschichtung im Airless-Spritzverfahren. Danach wird der Rumpf mit Antifouling vor Bewuchs geschützt. Für verlängerte Stand­zeiten des Bewuchsschutzes empfiehlt Peter Wrede den Antifouling-Schichtstärken-Indi­kator – kurz: ASI. Dabei wird die erste Lage Antifouling (Indikatorschicht) in anders­farbigem Farbton (z.B. grün) appliziert und anschließend die eigentliche Nutzschicht im gewünschten Farbton (z.B. blau). Erst wenn nach mehreren Saisons die grüne Indika­torschicht durchschimmert, muss nachbe­schichtet werden.

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