Hafenöffnungen in Deutschland

Seit dem 4. Mai 2020 dürfen viele Häfen öffnen. Was ist wo erlaubt? Und was ist in der Zeit von Corona zu beachten? Wir haben die aktuellen Infos für euch zusammengestellt.

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Corona

So sind die Vorschriften in den norddeutschen Bundesländern

Die Länder geben den grundsätzlichen Rahmen vor. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Häfen und wird je nach Gegebenheiten vor Ort unterschiedlich gehandhabt (zum Beispiel Öffnung von Sanitäreinrichtungen). Bitte informiert euch entsprechend vor Anlaufen eines Hafens über die Situation vor Ort.

Schleswig-Holstein

Die Häfen in Schleswig-Holstein sind geöffnet. Seit dem 18. Mai dürfen auch Gäste aus anderen Bundesländern zu touristischen Zwecken nach Schleswig-Holstein einreisen. Das Ein- und Auslaufen auch in andere Häfen ist erlaubt, Strom und Wasserversorgung soll gewährleistet werden. Die Übernachtung auf auf dem Boot ist erlaubt, sofern es über sanitäre Einrichtungen verfügt. Betreiber von Sportboothäfen müssen auf eine häufige Reinigung und Desinfektion der Duschen und Gemeinschaftsräume achten. Die Toiletten des Sportboothafens dürfen nachts nicht benutzt werden und sind zu schließen. Im Übrigen gelten die Hygieneregeln und das Kontaktverbot weiterhin.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Häfen an der Küste sind geöffnet. Auf Segel- und Motorbooten darf entsprechend den jeweils geltenden kontaktbegrenzenden Maßnahmen übernachtet werden.  Sanitärgebäude sind geöffnet mit Zugangskontrolle und Sicherstellung der Abstandsregeln gemäß den jeweils gültigen Regeln, ggf. wird jede 2. Duschkabine bzw. WC-Kabine stillgelegt, vorzugsweise Nutzung der Familienbäder und sanitären Einrichtungen an Bord. Ab 25. Mai wird eine touristische Einreise für alle Bundesbürger erlaubt (außer Tagestouristen).

Niedersachsen

Seit dem 6. Mai darf in Niedersachsen Outdoor-Sport (also auch Segeln)  bei einer Abstandsregelung von 2 m wieder betrieben werden. Ab 11. Mai ist die „Beherbergung zu touristischen Zwecken“ auch auf Booten gem. § 1 Abs. 4 der Nds. VO zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 8. Mai 2020  wieder erlaubt. Beschränkungen für Segler aus anderen Bundesländern gibt es nicht. Für Einreisen aus der EU oder einem Schengen-assoziierten Staat werden keine Quarantäne bzw. entsprechende Schutzmaßnahmen mehr angeordnet, sofern kein Voraufenthalt in einem Drittstaat direkt vor der Einreise stattgefunden hat. Wie sich die Situation in den einzelnen Häfen darstellt, ist jeweils vor Ort zu erfragen. Die konkreten Regelungen treffen die jeweils zuständigen Landkreise.

Hamburg

Seitens der Hamburger Hafenbehörde bestehen keine Einlaufverbote. Auch für Tourenskipper aus anderen Bundesländern  bestehen aus infektionshygienischer Sicht keine Einschränkungen, außer den mit der jeweils geltenden hamburgischen SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung verbundenen Maßgaben für den Landgang. Die Hygienekonzepte der jeweiligen Sportboothäfen sind entsprechend zu beachten.

Bremen

In den Bremer Häfen sind die Steganlagen grundsätzlich wieder für Gastlieger zugelassen. Die Vereine und Betreiber sind für die Einhaltung der Hygieneregeln verantwortlich; vorm Anlaufen des Zielhafens sollte daher mit den dortigen Marinabetreibern oder Vereinen im Vorwege telefonisch geklärt werden, ob ein Gastliegeplatz zur Verfügung steht und welche Serviceeinrichtungen, wie z.B. Duschanlagen, bereits wieder geöffnet sind.


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