54° 10,9′ N    7° 53,9′ E
  • binnenhafen Benzin
  • binnenhafen Diesel
  • WLAN Internetopkobling
  • Drikkevand på broerne
  • El på broerne
  • Toilet
  • Brusebad
  • Møntvaskeri
  • 400 Legeplads
  • Grillplads
  • 200 Korttelefon
  • 500 Læge/Apotek
  • Tømning af kemisk toilet
  • Tømning af toilettank
  • Spildolieopsamling
  • 200 Einkaufen
  • 200 Gas
  • 500 Bank
  • 500 Post
  • a.A. Motorværksted
  • Mobil Kran
  • 200 Grill/Restaurant

Praktisch

Ansteuerung: Langsamfahrende Sportboote sollten unbedingt mit dem Tidenstrom aus den Gatten, Prielen und Flüssen ausfahren, dort ist der Gewinn an Geschwindigkeit am größten. Die Ansteuerung Helgolands ist aus allen Richtungen zu jeder Zeit möglich, da das Fahrwasser und der Hafen über ausreichende Wassertiefe für Sportboote verfügen. Zu beachten ist das Befahrverbot des Naturschutzgebietes Helgoländer Felssockel. Daraus ergibt sich die Endansteuerung aus dem SE-Quadranten. Aus Richtung Ost oder nördlicher kommend (Süderpiep, Norderhever, Schmaltief, Rütergat, Vortrapptief) ist zu empfehlen, die Tonne Düne-S an Steuerbord zu nehmen und direkt in den Hafen zu fahren. Von SE kommend muss man das Elb-Fahrwasser queren und verlässt es spätestens zwischen den Tonnen 2 und 6 bei „Bk. Z“. Der Ankerplatz „Außenelbe Reede“ bleibt dann knapp an Bb. Der Kurs kann direkt auf die Hafeneinfahrt gelegt werden. Aus mehr südlicher Richtung kommend, Weser/Jade, ist zu empfehlen, sehr auf die Großschifffahrt zu achten, die auf unterschiedlichsten Kursen unterwegs ist. Die Ansteuerung „Helgoland-O“ und die weiteren roten Tonnen müssen (Naturschutzgebiet „Helgoländer Felssockel“, Befahren verboten!) an Backbord bleiben. Der Tidenstrom setzt in diesem Bereich quer, das ist aber in idealer Weise an der Richtfeuerlinie Düne, welche mit 20° angesteuert wird, zu erkennen. Um aus SW-licher Richtung nach Helgoland zu fahren muss man zunächst das Verkehrstrennungsgebiet „Terschelling-Deutsche Bucht“ überwinden. Entweder durch rechtwinkliges Queren - oder durch Umfahren (etwa 2 Kabel östlich der „TG 19/Weser 2“) passieren. Dann steuert man die „Helgoland-O“ an. Es gilt das im vorigen Absatz dazu genannte. Auch mit einfachen Navigationsmitteln ist Helgoland gut zu finden, tagsüber wird man den „Antennen-Mast“ und den Leuchtturm aus großer Entfernung sehen, nachts navigiert man mithilfe des weittragenden Leuchtfeuers. Charakteristische Tiefenlinien sind gegeben. Im Notfall kann man Unterstützung durch den dort stationierten Rettungskreuzer bekommen.

Helgoland verfügt über vier Häfen: Der Südhafen Helgolands ist Schutz- und Sicherheitshafen der Bundesrepublik Deutschland. Der Betrieb im Hafen ist stark geprägt von Offshore-Windkraft-Supportschiffen. Die Sportbootliegeplätze befinden sich im Südhafen. Die Westkaje ist für Sportboote gesperrt. Die Nordkaje mit Schwimmfendern ist Booten mit einer Rumpflänge von über 11 m. bzw. 16 m vorbehalten. Die Liegeplätze 6 und 7 im SE der Ostkaje dürfen nur von Booten mit einer Länge von bis zu 8 m belegt werden. Die Liegeplätze 1 – 5 an der Ostkaje und A – E an der Stahlbrücke sind mit Schwimmstegen ausgestattet und verfügen über Elektrostationen (gesponsert von der Firma Rickmers). Hier ist Liegen im Päckchen möglich. Päckchen mit 12 und mehr Booten gelten in den Sommermonaten als nicht ungewöhnlich. Man sollte lange Leinen dabei haben. Zur Stabilisierung der Päckchen wurden gelbe Festmacherbojen ausgebracht. An der Innenseite der Stahlbrücke befinden sich die Liegeplätze des Wassersportclubs Helgoland.

Die Hafenmeisterei befindet sich im Gebäude links der Hafeneinfahrt zum Südhafen. Dort wird jedes Schiff registriert und man sollte sich bald nach dem Festmachen dort anmelden. Es besteht eine Meldepflicht.

Die Hafengebühren werden je angefangene 24 h berechnet und sind als Bringschuld an den Hafenmeister zu entrichten.

Treibstoffe sind im Binnenhafen erhältlich: zollfreier (weißer) Diesel und Benzin kann man direkt an den Schwimmstegen der Bunkerstation (Schmierstoffe, Bootszubehör, Leinen, Fender und Bekleidung) tanken. Der Kontakt mit dem Tankwart ist über eine Gegensprechanlage möglich. Nach dem Tanken bitte erst ablegen, das Boot verholen und die Rechnung später begleichen. Fäkalienentsorgung erfolgt an der Pier. Um Frischwasser zu bunkern, muss man vor den Tonnenhof an die Westkaje verholen. Wasserentnahme ist hier jederzeit über einen Münzautomat (50-Cent-Stücke) möglich. Landstromsteckdosen 230 V, gesponsort von Fa. Rickmers, findet man seit der Saison 2009 in ausreichender Anzahl an Säulen (Münzeinwurf) direkt am Anlegeponton vor. Darüberhinaus hält das WSA an Land Anschlüsse vor, die mit langen Kabeln zu erreichen sind. Ein 18 t-Mobilkran ist vorhanden. Taucher stehen bei Bedarf zur Verfügung. Duschen/WCs befinden sich im Keller des ehemaligen „Marinas-Restaurant“ an der Nordseite des Hafens. Für die Müll­entsorgung gibt es Container am Südhafen.

Der Nord-Ost-Hafen gilt bei Gastseglern als „Geheimtipp“ für Boote bis 10 m Länge (max. 5 t). Auch hier unterhält der WSCH eine Steganlage und ein kleines Clubhaus. Gastlieger sind herzlich willkommen, sollten aber vorab telefonisch beim Hafenmeister nach einem freien Platz fragen. Die Südseite des Hafenbeckens ist den Börtebooten vorbehalten, die hier bei ungünstigen Winden anlegen. Besonders reizvoll ist der ruhige Hafen durch die Nähe zum Meerwasserbad „Mare Frisicum Spa Helgoland“ und zum Museum Helgoland.

Der Dünenhafen ist für Sportboote und Yachten gesperrt. Auch Yacht-Crews müssen daher die kleine Fähre für die Überfahrt zur Düne benutzen.