Ende Juli 2015 liefen Lars und Sys aus Frederikssund für eine Woche Sommerferien in ihrer Sirius aus, einer Granada 27. In der ersten Nacht segelten sie durch, zunächst vor dem Wind und hinter Odden bei halbem Wind. Sie sahen Sonnenuntergang und Mondaufgang und kamen gegen fünf Uhr morgens in Sejerø an, als es schon wieder hell war. Hier war an den Stegen kein Platz, daher vertäuten sie an der Außenmole, schliefen ein paar Stunden und verholten dann in eine Box im Hafen.

 

Weitere Ziele

„Wir erkunden das Gewässer“, berichtet Lars, der erst neulich sein Boot nach Frederikssund verholt hat. Früher lag das Boot im Südfünischen Inselmeer, wo es eine Menge Ziele für Segler gibt. Im Roskilde Fjord heißt es entweder rein oder raus, und es gibt nicht so viele Zielorte, stellt Lars fest. Er ist der Segler in der Familie, Sys ist gern dabei, aber ist keine aktive Seglerin im eigentlichen Sinne. „Das begrenzt natürlich unsere Art, zu segeln und wie viel wir segeln. Ich möchte nicht in Situationen geraten, wo ich mich nicht sicher fühle. Wir liegen länger in den Häfen, als wenn ich mit meinen Söhnen segle“, erzählt Lars.

 

Das Wetter beendete den Törn

Eigentlich war ein Törn rund um Seeland im Frühsommer zusammen mit den Söhnen geplant, aber die Witterung spielte nicht mit, so dass der Plan in einen Törn rund um Anholt geändert wurde. Auch dies ge-fiel den Wettergöttern jedoch nicht, so dass am Ende ein Törn rund um Hesselø dabei herauskam. „Wir konnten gerade mal den Spinnaker setzen, also wurde es ein guter Törn, der die schlimmsten Seglerabstinenzen beseitigte“,sagt Lars lachend.